Geschichte

Das Dominikanerinnenkloster, reizvoll am Fuss eines terrassierten Berghangs mitten im Städtchen Weesen gelegen, ist mit seinen fast 750 Jahren älter als die Eidgenossenschaft. Urzelle dieser klösterlichen Gemeinschaft «in den Wyden» war eine sogenannte weibliche «Clos», eine Sammlung von Waldschwestern oder Beginen.

  • Dominikanerinnenkloster vor 1690.
  • Kloster um 1700.
  • Kloster heute.

Mit der raschen Ausbreitung des Predigerordens entstanden in Zürich und Chur Brüderkonvente und Weesen lag genau in der Mitte des Weges. So lernten die Brüder auf ihren Wanderungen die bescheidene Gemeinschaft der Beginen kennen. Wie die älteste Urkunde unseres Klosters bezeugt, schlossen sich am 7. Oktober 1256 diese Frauen dem Dominikanerorden an.

 

So wohnen seit 1256 Dominikanerinnen im Kloster Maria Zuflucht. Es ist das älteste Kloster dieser Art in der Schweiz. Einfachheit und Armut zeichnen seine lange Geschichte aus, die eng verbunden ist mit dem Ort Weesen. Heute noch besteht eine gute und schöne Beziehung zwischen den Leuten in Weesen und dem Kloster. Dort, am westlichen Ende des Walensees, wo sich nach Süden das Glarnerland und nach Westen die Linthebene öffnet, werden manche interessante Projekte und Aktivitäten gemeinsam realisiert.