Wir glauben an unsere Zukunft

Oft werden wir gefragt, wie wir uns denn unsere klösterliche Zukunft vorstellen: Angegriffene Kirche, Absenz vieler Christen und immer weniger Schwestern sollen immer mehr Aufgaben bewältigen.

 

Die Kraft unseres Glaubens und viele ermutigende Zeichen aus der Gesellschaft lassen uns jedoch unbeirrt an die Zukunft unserer Gemeinschaft und unseres Klosters glauben. Zwar ist auch unser Weg immer wieder mit Schwierigkeiten belegt. Aber das war schon in den vergangenen Jahrhunderten so!

 

Wir sind überzeugt davon, dass Klöster eine neue Bedeutung für zahlreiche Pfarreien und ihre Gläubigen erlangen: So zeigen Klöster Wege zur Entschleunigung auf. Sie sind Orte, die «das Erahnen des Geheimnisses Gottes» ermöglichen. Klöster können durch ihre gelebte Gemeinschaft und physische Präsenz auch zu Ankerpunkten werden: Ankerpunkte, die den Gläubigen, gerade in grossen Pastoralräumen und damit über die Pfarreigrenzen hinaus, Beheimatung schenken.

 

Dies und vieles mehr, aber auch der eingeschlagene Weg der sanften Öffnung und die einladende Instandhaltung unserer Gebäulichkeiten, lassen uns an unsere Zukunft als Gemeinschaft wie auch an die Bedeutung unseres Klosters glauben.